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Zusammenfassung
CVE-2026-55440 betrifft das Microsoft UFO Open-Source-Framework für intelligente Automatisierung. Die Sicherheitslücke liegt in der unzureichenden Authentifizierung des COMMAND_RESULTS-Handlers vor Version 3.0.7. Ein authentifizierter Angreifer kann dabei beliebige Session-IDs erstellen und diese ohne Eigentümer-Zuordnung dem System zuordnen. Dies ermöglicht Denial-of-Service-Angriffe oder Speichererschöpfung.
Betroffene Systeme
- Microsoft UFO Framework Versionen vor 3.0.7
- Systeme mit aktiviertem WebSocket-Server (ufo/server/ws/handler.py)
- Installationen mit Session-Management basierend auf get_or_create_session
Technische Details
Schwachstelle: Der COMMAND_RESULTS-Handler in ufo/server/ws/handler.py ruft die Funktion get_or_create_session aus ufo/server/services/session_manager.py auf, ohne den Parameter owner_client_id zu validieren.
Angriffsablauf: Ein authentifizierter Client kann Sessions mit beliebigen IDs erstellen, beispielsweise im Format constellation_task_id = f"{task_name}@{task_id}". Diese Sessions werden ohne EigentĂĽmer-Zuordnung gespeichert, wodurch:
- Legitime Eigentümer von ihren Sessions verdrängt werden können
- Phantom-Sessions unkontrolliert Speicher belegen
- Systemressourcen erschöpft werden
CVSS-Score: 6.5 (Medium) – Authentifizierung erforderlich, aber signifikante Auswirkungen auf VerfĂĽgbarkeit.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortmassnahme: Upgrade auf UFO Framework Version 3.0.7 oder höher durchführen
- Zugriffskontrolle: WebSocket-Schnittstelle auf vertrauenswürdige Clients beschränken
- Monitoring: Ungewöhnliche Session-Erstellungsmuster überwachen
- Validierung: Session-IDs auf Format und EigentĂĽmer-Zuordnung prĂĽfen
- Rate-Limiting: Session-Erstellungsanfragen limitieren
Bewertung
Die Lücke stellt ein mittleres Risiko dar. Sie erfordert zwar Authentifizierung, ermöglicht aber relevante DoS-Angriffe. Umgehende Patches sind dringend empfohlen, insbesondere bei produktiven Automatisierungs-Infrastrukturen.
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