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Zusammenfassung
Das WordPress-Plugin „Responsive Check“ in den Versionen bis einschlieĂźlich 0.0.3 weist eine Stored Cross-Site Scripting (XSS) SicherheitslĂĽcke auf. Die Schwachstelle ermöglicht es authentifizierten Angreifern mit Contributor-Rechten oder höher, beliebige JavaScript-Code in WordPress-Seiten einzuschleusen. Der injizierte Code wird bei jedem Zugriff auf die betroffene Seite ausgefĂĽhrt.
Betroffene Systeme
Alle WordPress-Installationen mit dem Responsive Check Plugin in der Version 0.0.3 oder älter sind von dieser Schwachstelle betroffen. Das Risiko besteht insbesondere in Multi-User-Umgebungen, wo mehrere Contributor-Accounts existieren.
Technische Details
Die Schwachstelle befindet sich in der Funktion rspc_check_shortcode(). Diese verarbeitet die Shortcode-Attribute ‚url‘ und ‚button‘ unzureichend. Die Eingabeparameter werden direkt in iframe src-Attribute echoed, ohne dabei die notwendigen WordPress-Escape-Funktionen esc_attr() oder esc_url() zu verwenden.
Ein Angreifer kann beispielsweise folgenden Shortcode injizieren:
[rspcheck url="javascript:alert('XSS')" button="test"]
Der fehlende Output-Escaping ermöglicht die Ausführung von JavaScript im Kontext der Seite.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Deaktivierung und Entfernung des Responsive Check Plugins bis zur VerfĂĽgbarkeit eines Security-Patches
- Überprüfung aller Seiten und Beiträge auf verdächtige Shortcodes oder JavaScript-Injektionen
- Beschränkung der Contributor-Rechte auf vertrauenswürdige Benutzer
- Aktivierung von WordPress Security-Plugins zur XSS-Detection
- Regelmäßige Überprüfung des Seitencodes durch Website-Administratoren
Bewertung
CVSS Score: 6.4 (Medium)
Obwohl ein Patch derzeit nicht verfügbar ist, bleibt das Risiko auf Umgebungen mit multiplen Contributor-Accounts beschränkt. Die Schwachstelle erfordert authentifizierten Zugriff und stellt damit eine mittlere Bedrohung dar.
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