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Zusammenfassung
CVE-2026-35906 ist eine kritische Sicherheitslücke in T3 Technology CPE-Modellen, die eine unauthentifizierte Remote Code Execution (RCE) mit Root-Privilegien ermöglicht. Ein undokumentierter Debug-CGI-Endpoint ermöglicht es Angreifern, beliebige Systembefehle durch manipulierte HTTP-Query-Parameter auszuführen. Mit einem CVSS-Score von 9.6 gehört diese Schwachstelle zur höchsten Kritikalitätsstufe.
Betroffene Systeme
- T3 Technology T625Pro v1.0.07
- T3 Technology T6825G v1.0.03
Weitere CPE-Modelle könnten potentiell betroffen sein. Betreiber sollten ihre Gerätebestände systematisch überprüfen.
Technische Details
Die Schwachstelle befindet sich in einem Debug-CGI-Endpoint, der in den Produktionsversionen nicht dokumentiert und nicht deaktiviert wurde. Der Endpoint akzeptiert HTTP-Query-Parameter ohne AuthentifizierungsprĂĽfung und leitet diese direkt an Shell-Kommandos weiter.
Angreifer können durch Injection von Bash-Befehlen (z.B. Befehlsverkettung mittels Semikolon oder Pipe-Operatoren) beliebigen Code mit Root-Privilegien ausführen. Dies ermöglicht Datenzugriff, Systemkompromittierung, Netzwerk-Lateral-Movement und Persistenzmechanismen.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Massnahmen: Betroffene Geräte aus dem produktiven Netzwerk isolieren
- Netzwerk-Segmentierung: CPE-Management-Interfaces auf vertrauenswürdige IP-Ranges beschränken
- Monitoring: Anomale HTTP-Anfragen an CGI-Endpoints protokollieren und analysieren
- Firmware-Update: Auf verfĂĽgbare Sicherheits-Updates warten und zeitnah einspielen
- Temporärer Workaround: Debug-Endpoints auf Firewall-Ebene blockieren
Bewertung
Kritikalität: CRITICAL – RCE mit Root-Rechten ohne Authentifizierung
Angriffsvektor: Netzwerk (Unauthentifiziert, niedriger Komplexität)
Status: Kein Patch verfügbar – Hersteller-Koordination erforderlich
Diese LĂĽcke erfordert unmittelbare Aufmerksamkeit von IT-Sicherheitsteams und Netzwerk-Administratoren.
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