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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-11450 betrifft GL.iNet GL-MT3000 in Version 4.4.5 und ermöglicht Remote Command Injection über manipulierte Parameter. Die Vulnerabilität liegt in der Path Normalization Handler-Komponente und weist einen CVSS-Score von 7.3 auf.
Betroffene Systeme
- GL.iNet GL-MT3000 Version 4.4.5
- Möglicherweise weitere Versionen vor 4.7
- Netzwerkgeräte mit oui-httpd RPC-Schnittstelle
Technische Details
Die Schwachstelle befindet sich in der Funktion dlopen innerhalb der Bibliothek /usr/lib/oui-httpd/rpc/. Die RPC-Methode nas-web.eject_disk validiert den Parameter dev_name unzureichend, was zur Command Injection fĂĽhrt.
Der Exploit-Mechanismus funktioniert wie folgt:
- Angreifer senden manipulierte HTTP-RPC-Requests an die Default-Endpoint
/rpc - Der Parameter
dev_namewird nicht ordnungsgemäß bereinigt - Shell-Metacharakterzeichen ermöglichen die Injection willkürlicher Systembefehle
- Ausführung mit erhöhten Rechten möglich
Die Schwachstelle erfordert keine Authentifizierung und ist ĂĽber das Netzwerk direkt ausnutzbar.
Empfohlene Massnahmen
- Priorität: Kritisch – Sofortiges Update auf Version 4.7 oder höher durchfĂĽhren
- Netzwerkzugang zur RPC-Schnittstelle auf VertrauenswĂĽrdige IPs begrenzen
- Web-Admin-Interface hinter VPN/Firewall schĂĽtzen
- Regelmäßige Firmware-Updates implementieren
- Geräte-Logs auf verdächtige RPC-Aufrufe überwachen
- Änderung der Standard-Administrations-Credentials durchführen
Bewertung
CVSS-Score: 7.3 (High)
Angriffsvektor: Netzwerk
Patch-Status: VerfĂĽgbar (Version 4.7+)
Die Vulnerabilität ermöglicht unauthentifizierte Remote Code Execution mit erheblichen Auswirkungen auf Systemintegrität und Vertraulichkeit. Das Update in Version 4.7 implementiert Method-Level Validation und entfernt die eject_disk-Funktion aus der RPC-Whitelist, wodurch die Exploit-Chain unterbrochen wird.
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