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Zusammenfassung
Eine kritische SicherheitslĂĽcke wurde in GL.iNet GL-MT3000 Firmware-Versionen bis 4.4.5 identifiziert. Die Schwachstelle ermöglicht Remote Command Injection ĂĽber den Password-Parameter des SET_USER_PWD Handlers. Mit einem CVSS-Score von 7.3 wird die Vulnerability als „High“ eingestuft und erfordert sofortige Aufmerksamkeit.
Betroffene Systeme
- GL.iNet GL-MT3000 (Firmware-Versionen ≤ 4.4.5)
- Router mit betroffener Firmware-Version
- Systeme ohne Update auf Version 4.8.1 oder höher
Technische Details
Vulnerability-Typ: Command Injection / Remote Code Execution (RCE)
Betroffene Komponente: CGI-Handler unter /cgi-bin/glc (Funktion FUN_0042e200)
Angriffsvektor: Network (Remote)
Die Schwachstelle liegt in der unzureichenden Validierung des Password-Parameters im SET_USER_PWD Handler. Obwohl das System versucht, einfache Anführungszeichen zu escapen, können Angreifer durch manipulierte Eingaben Shell-Kommandos injizieren und ausführen. Der Angriffsvektor ermöglicht eine unbefugte Fernausführung von Befehlen mit Geräte-Privilegien.
Hinweis des Herstellers: In Firmware 4.8.1 wurden Sicherheitsmaßnahmen implementiert, die Command-Substitution-Techniken (wie $() oder Backticks) blockieren und die sichere Verarbeitung des Passwort-Parameters gewährleisten.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortiges Firmware-Update: Alle GL-MT3000 Geräte auf Firmware-Version 4.8.1 oder höher aktualisieren
- Netzwerkzugriff beschränken: Administrativen Zugriff auf das Verwaltungsinterface auf vertrauenswürdige IP-Adressen limitieren
- Firewall-Regeln: CGI-Zugriff über /cgi-bin/glc nur von autorisierten Netzwerken ermöglichen
- Monitoring: Logs auf verdächtige Password-Change-Aktivitäten überprüfen
Bewertung
CVSS v3.1 Score: 7.3 (High)
Die Schwachstelle stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da Remote Code Execution ohne Authentifizierung möglich ist. Ein zeitnaher Patch ist erforderlich.
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