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CVE-2026-40999: Spring Web Services – Server-Side Request Forgery
Zusammenfassung
Eine kritische Server-Side Request Forgery (SSRF) Anfälligkeit wurde in Spring Web Services identifiziert. Die Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, über manipulierte WS-Addressing Header beliebige Outbound-Verbindungen von betroffenen Systemen zu initiierten. Der CVSS-Score von 8.6 klassifiziert die Schwachstelle als „High“.
Betroffene Systeme
Die folgenden Versionen von Spring Web Services sind betroffen:
- Version 5.0.0 bis 5.0.1
- Version 4.1.0 bis 4.1.3
- Version 4.0.0 bis 4.0.18
- Version 3.1.0 bis 3.1.8
Alle Systeme, die WS-Addressing mit nicht-anonymen ReplyTo oder FaultTo Adressen verwenden, sind gefährdet.
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der Verarbeitung von WS-Addressing Headers. Wenn WS-Addressing aktiviert ist und ReplyTo/FaultTo-Adressen mit konkreten Destinationen versehen werden, validiert Spring WS nicht ausreichend die Zieladressen. Ein Angreifer kann über SOAP-Request-Header beliebige URLs eintragen, welche der Server unmittelbar zu kontaktieren versucht.
Der konfigurierte WebServiceMessageSender verbindet sich direkt zu den attacker-kontrollierten Adressen, ohne Destinationsvalidierung durchzuführen. Dies ermöglicht SSRF-Attacken gegen interne Netzwerksegmente, Cloud-Metadaten-Services oder andere geschützte Ressourcen.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortmassnahme: WS-Addressing deaktivieren, sofern nicht erforderlich
- Validierung: ReplyTo/FaultTo-Header explizit gegen Whitelist validieren
- Netzwerk: Egress-Filterung für ausgehende Verbindungen implementieren
- Update: Auf patched Version warten (Patch aktuell nicht verfügbar)
Bewertung
CVSS v3.1: 8.6 (High)
Angriffsvektor: Network
Patch-Status: Noch nicht verfügbar
Empfehlung: Sofortige Mitigation erforderlich
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