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Zusammenfassung
In der Ruijie EG105G-P Version 2.340 wurde eine kritische Command-Injection-Schwachstelle (CVE-2026-12197) identifiziert. Die Verwundbarkeit befindet sich im JSON-RPC Diagnose Endpoint und ermöglicht nicht-authentifizierten Angreifern die Remote Code Execution (RCE) durch Manipulation von Eingabeparametern.
Betroffene Systeme
- Ruijie EG105G-P Version 2.340 und möglicherweise frühere Versionen
- Alle Deployments ohne Security-Patches
- Systeme mit aktiviertem JSON-RPC API-Zugriff
Technische Details
Die Schwachstelle existiert in der Funktion nslookup unter dem Endpoint /cgi-bin/luci/api/diagnose. Der Parameter params.target wird nicht ausreichend validiert und gefiltert, bevor er an Shell-Befehle übergeben wird.
Angreifer können durch gezielt manipulierte Eingaben beliebige Kommandos mit den Privilegien des Webserver-Prozesses ausführen. Typische Exploit-Payloads verwenden Command-Chaining-Techniken (Semikolon, Pipes, Backticks) zur Code-Injection.
Der Angriff erfordert nur Netzwerkzugriff und keine Authentifizierung, was die Bedrohung erheblich erhöht.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortmassnahmen: Beschränkung des Zugriffs auf den /cgi-bin/luci/api/diagnose Endpoint mittels Firewall-Regeln
- WAF-Regeln: Blockierung verdächtiger Zeichen in params.target (Semikolon, Pipes, Dollar-Zeichen)
- Netzwerk-Segmentierung: Isolation betroffener Systeme vom DMZ-Netzwerk
- Monitoring: Logging aller API-Zugriffe auf diagnostische Funktionen
- Herstellerkontakt: Verfolgung von Patch-Verfügbarkeit durch Ruijie
Bewertung
CVSS Score: 7.2 (High)
Angriffsvektor: Netzwerk (Network)
Status: Exploit öffentlich verfügbar, kein Patch vom Hersteller verfügbar
Die Kombination aus öffentlich bekanntem Exploit und fehlender Vendor-Response macht eine zeitnahe Mitigation erforderlich.
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