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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-11931 betrifft Kiro IDE in den Versionen vor 0.11.133 auf macOS und Linux. Ein fehlerhaft konfiguriertes Standard-Berechtigungssystem ermöglicht es lokalen Benutzern und Prozessen, auf die Authentifizierungs-Token-Cache-Datei zuzugreifen. Die Datei wird mit den Permissions 0644 (world-readable) statt 0600 (owner-restricted) erstellt, wodurch sensitive Authentifizierungsinformationen für unbefugte Zugriffe exponiert werden.
Betroffene Systeme
Betriebssysteme:
- macOS (alle Versionen)
- Linux (alle Distributionen)
Betroffene Versionen: Kiro IDE vor Version 0.11.133
Angriffsvektor: Lokal
Technische Details
Die Vulnerability liegt in der File-Permission-Konfiguration des Token-Cache-Mechanismus. Während der Installation und Initialisierung wird die Datei mit Permissions 0644 erstellt, was Read-Zugriff für alle Benutzer des Systems ermöglicht.
Problematische Konfiguration:
- Aktuelle Permissions: -rw-r–r– (0644)
- Erforderliche Permissions: -rw——- (0600)
Dies ermöglicht es Angreifern mit lokalen Systemzugriff oder anderen Prozessen, den Authentication Token zu extrahieren und diesen für unbefugte API-Zugriffe zu missbrauchen. Die CVSS-Score von 5.5 reflektiert das medium Risiko bei lokal beschränktem Angriffsvektor.
Empfohlene Massnahmen
Sofortmassnahmen:
- Upgrade auf Kiro IDE Version 0.11.133 oder später durchführen
- Anwendung nach dem Update neu starten
- Token-Cache wird bei nächster Token-Aktualisierung automatisch korrigiert
In Multi-User-Umgebungen:
- Existierende Tokens invalidieren durch Reauthentifizierung
- Berechtigungen der Cache-Datei manuell auf 0600 setzen (temporär)
- Audit durchführen, ob Token-Missbrauch stattgefunden hat
Bewertung
CVSS Score: 5.5 (Medium)
Priorität: Mittel
Die Vulnerability erfordert lokalen Zugriff und betrifft hauptsächlich Multi-User-Systeme. Ein proaktives Update wird empfohlen, insbesondere in gemeinsam genutzten Umgebungen.
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