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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2025-66336 betrifft Apache Doris MCP Server und ermöglicht SQL-Injection-Angriffe über einen Metadaten-Abfragepfad. Durch unsachgemäße Eingabevalidierung können Angreifer SQL-Sicherheitsmechanismen umgehen und auf Metadaten außerhalb des vorgesehenen Datenbankbereichs zugreifen. Das Schweregrad wird mit „High“ bewertet (CVSS 8.1).
Betroffene Systeme
Die Schwachstelle betrifft Apache Doris in Versionen vor 0.6.1. Der MCP Server ist für Metadaten-Management-Operationen verantwortlich. Systeme, die diese Version in Produktionsumgebungen verwenden, sind potenziell gefährdet. Die Anfälligkeit ist sowohl bei aktivierter als auch deaktivierter Authentifizierung relevant.
Technische Details
Das Sicherheitsproblem resultiert aus der direkten Interpolation benutzerkontrollierter Eingaben – speziell des Datenbanknamens – in SQL-Abfragen. Die betroffene Komponente führt diese Queries aus, ohne den Authentifizierungskontext des Aufrufers zu validieren oder zu prüfen. Dies ermöglicht:
- Bypassing von SQL-Sicherheitsvalidierungen
- Unauthorized Access zu Datenbankmetadaten
- Datenbankbereichsüberschreitung durch SQL-Injection-Payloads
- Potenzielle Offenlegung sensibler Metainformationen
Authentifizierte Benutzer und, falls deaktiviert, anonyme Angreifer können diese Schwachstelle ausnutzen.
Empfohlene Massnahmen
Priorität: Kritisch
- Sofortige Aktualisierung auf Apache Doris Version 0.6.1 oder höher durchführen
- Vor dem Update Backup aller kritischen Datenbanken erstellen
- Netzwerk-Zugriff auf den MCP Server einschränken (Firewall-Regeln)
- Authentifizierung aktivieren und starke Credentials verwenden
- Logs auf verdächtige Datenbankabfragen überprüfen
- Nach dem Patch Sicherheitsscans durchführen
Bewertung
CVSS Score: 8.1 (High)
Angriffsvektor: Network
Patch-Status: Verfügbar (Version 0.6.1+)
Die Schwachstelle stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da sie Angreifern Datenbankmetadaten-Zugriff ermöglicht. Eine zeitnahe Behebung ist dringend erforderlich.
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