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Zusammenfassung
Die Sicherheitslücke CVE-2026-33760 betrifft Langflow, eine Plattform zur Entwicklung und Bereitstellung von KI-gestützten Agenten und Workflows. Das Schwachstellenpotential liegt in der fehlenden Authentifizierungsvalidierung des /api/v1/monitor Routers. Die Anfälligkeit ermöglicht es authentifizierten Benutzern, auf Ressourcen anderer Nutzer zuzugreifen und diese zu manipulieren oder zu löschen. Es handelt sich um eine klassische IDOR/BOLA-Vulnerabilität (Insecure Direct Object References / Broken Object Level Authorization).
Betroffene Systeme
Langflow-Versionen vor 1.9.0 sind betroffen. Die LĂĽcke existiert im /api/v1/monitor Router und beeinflusst alle Installationen dieser Plattform, die diese Version noch nicht aktualisiert haben.
Technische Details
Der Monitor-Endpunkt exponiert sieben Endpoints, die Lese-, Schreib- und Löschoperationen auf Benutzerressourcen ausführen:
- Nachrichten
- Sessions
- Build-Artefakte
- LLM-Transaktionsprotokolle
Kritisch ist, dass diese Endpoints die Ressourcen-Eigentümerschaft nicht verifizieren. Ein authentifizierter Benutzer kann durch einfaches Bereitstellen einer fremden Ressourcen-ID oder flow_id auf Daten anderer Benutzer zugreifen. Der Zugriff ermöglicht das Lesen, Ändern, Umbenennen und endgültige Löschen fremder Daten. Besonders problematisch ist die Inkonsistenz in der Implementierung: Die selbe Datei (monitor.py) enthält einen korrekt implementierten Endpoint mit Eigentumsverifizierung, was zeigt, dass das richtige Sicherheitsmuster bekannt war, aber nicht konsequent angewendet wurde.
Empfohlene Massnahmen
Eine sofortige Aktualisierung auf Langflow Version 1.9.0 oder höher ist erforderlich. Diese Version implementiert die notwendigen Eigentumsüberprüfungen für alle Monitor-Endpoints. Bis zur Aktualisierung sollten Langflow-Instanzen aus dem Netzwerk isoliert oder der Zugang strikt kontrolliert werden.
Bewertung
Mit einem CVSS-Score von 8.8 (High) und dem CVSS-Vektor Network/Low Complexity/Low Privileges Required stellt diese Vulnerabilität eine erhebliche Bedrohung dar. Das hohe Risiko resultiert aus der Möglichkeit, dass authentifizierte Benutzer sensitive Daten anderer Nutzer kompromittieren können.
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