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Zusammenfassung
CVE-2026-56232 ist eine High-Severity-Authentifizierungsschwachstelle in Capgo vor Version 12.128.2.
Die Anfälligkeit ermöglicht es Angreifern, Scope-Einschränkungen von Subkeys zu umgehen, indem diese
ĂĽber den x-limited-key-id Header manipuliert werden. Dies fĂĽhrt zur Eskalation von Berechtigungen auf
die vollständigen Rechte des Parent-Keys.
Betroffene Systeme
- Capgo Versionen vor 12.128.2
- Systeme mit aktiviertem middlewareKey Function
- Installationen mit Subkey-basierter Authentifizierung
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der fehlerhaften Validierung der limited_to_orgs und limited_to_apps
Constraints in der middlewareKey-Funktion. Angreifer können durch Manipulation des x-limited-key-id
Headers ihre eigenen Subkeys referenzieren. Das System validiert die Scope-Einschränkungen nicht
ordnungsgemäß und verwendet stattdessen den unrestricted Parent-Key für alle nachfolgenden
Request-Handler.
Angriffsvektor: Der Exploit erfolgt ĂĽber das Netzwerk durch HTTP-Header-Manipulation.
Kein physischer Zugang oder lokale Authentifizierung erforderlich.
CVSS-Score 8.8: Hohe Kritikalität mit großer Auswirkung auf Vertraulichkeit,
Integrität und Verfügbarkeit.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Aktualisierung auf Capgo Version 12.128.2 oder höher
- Audit durchführen: Überprüfung von x-limited-key-id Header-Logs auf verdächtige Aktivitäten
- Implementierung von zusätzlicher API-Request-Validierung auf Ebene der Anwendung
- Überwachung von Subkey-Aktivitäten auf unerwartete Berechtigungserweiterungen
- Rotation aller sensiblen API-Keys und Subkeys
Bewertung
Schweregrad: High (CVSS 8.8)
Patch-Status: Nicht verfĂĽgbar – Update erforderlich
Exploitbarkeit: Einfach, netzwerkbasiert, keine besonderen Voraussetzungen
Diese Schwachstelle erfordert umgehende Aufmerksamkeit und Aktualisierung. Die Authentifizierungs-Bypass
ermöglicht potenzielle unbefugte Zugriffe auf geschützte Ressourcen.
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