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Zusammenfassung
Eine kritische Sicherheitslücke in Keras 3.14.0 ermöglicht Remote Code Execution durch fehlerhafte Deserialisierung in der Lambda-Layer-Komponente. Die Schwachstelle entsteht durch eine Logikfehlinterpretation des safe_mode-Parameters, der None (ungesetzt) mit False (explizit deaktiviert) gleichsetzt und dadurch Sicherheitsmechanismen umgeht.
Betroffene Systeme
Betroffene Version: Keras 3.14.0
Angriffsvektor: Netzwerk (Network)
Zugriffskomplexität: Niedrig
Systeme mit installiertem Keras 3.14.0 sind anfällig, insbesondere wenn Modelle deserialisiert oder geklont werden.
Technische Details
Die Vulnerabilität liegt in der Funktion _raise_for_lambda_deserialization(). Bei standardmäßigen Aufrufen von from_config() auĂźerhalb eines SafeModeScope-Kontexts wird der safe_mode-Parameter auf None gesetzt. Die fehlerhafte Logik interpretiert dies als „erlaubt“ statt als „standardmäßig gesperrt“.
Dies ermöglicht die Deserialisierung von marshal-Bytecode durch Angreifer-kontrollierten Code. Vulnerable Call-Sites umfassen:
keras.layers.deserialize(config)keras.models.clone_model(model)- Direkte Aufrufe von
Lambda.from_config(config)
Ein Angreifer kann eine manipulierte Keras-Modellkonfiguration bereitstellen, die bei Deserialisierung beliebigen Python-Code mit den Rechten des Prozesses ausfĂĽhrt.
Empfohlene Massnahmen
- SofortmaĂźnahmen: Keras 3.14.0 deaktivieren oder updaten, sobald ein Patch verfĂĽgbar ist
- Eingangsvalidierung: Deserialisierungsoperationen auf vertrauenswürdige Quellen beschränken
- Segmentierung: ML-Services in isolierten Containern/VMs betreiben
- Monitoring: Verdächtige Modelllade-Aktivitäten überwachen
Bewertung
CVSS Score: 8.8 (High)
Status: Patch ausstehend
Diese Sicherheitslücke erfordert sofortige Aufmerksamkeit, da Remote Code Execution mit erheblichen Sicherheitsauswirkungen möglich ist.
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