„`html
Zusammenfassung
Dell PowerProtect Data Domain ist anfällig für eine OS-Command-Injection-Schwachstelle (CVE-2026-26355). Die Sicherheitslücke ermöglicht es einem Angreifer mit hohen Privilegen und Netzwerkzugriff, beliebige Befehle auf dem betroffenen System auszuführen. Der CVSS-Score von 6.5 stuft die Sicherheitslücke als Medium-Severity ein.
Betroffene Systeme
- Dell PowerProtect Data Domain 7.7.1.0 bis 8.7
- LTS2026 Release 8.6.1.0 bis 8.6.1.10
- LTS2025 Release 8.3.1.0 bis 8.3.1.30
- LTS2024 Release 7.13.1.0 bis 7.13.1.70
Technische Details
Die Schwachstelle basiert auf unzureichender Filterung von Sonderszeichen in OS-Kommandos. Ein authentifizierter Angreifer mit administrativen Rechten kann durch manipulierte Eingaben Shell-Metacharakter einschleusen und so beliebige Systemkommandos ausführen. Dies ermöglicht vollständige Systemkompromittierung, Datenzugriff und Lateral Movement.
Der Angriffsvektor ist netzwerkgestützt (CVSS AV:N), erfordert jedoch hohe Privilegie (CVSS PR:H) und Benutzerinteraktion (CVSS UI:N). Die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sind hoch (CVSS C:H/I:H/A:H).
Empfohlene Massnahmen
- Inventur aller PowerProtect Data Domain Instanzen durchfĂĽhren
- Versionskontrolle gegen die betroffenen Versionen durchfĂĽhren
- Netzwerkzugriff auf administrative Interfaces einschränken
- Privilegierte Konten überwachen und regelmäßig auditen
- Auf Sicherheitspatches von Dell prĂĽfen und zeitnah einspielen
- Änderungen an Systemkonfigurationen protokollieren
Bewertung
Trotz fehlender Patches ist die unmittelbare Bedrohung moderat, da administrative Rechte erforderlich sind. Dennoch sollte die Sicherheitslücke ernst genommen werden, insbesondere in Umgebungen mit unzureichender Zugriffskontrolle. Regelmäßige Sicherheits-Updates und Netzwerk-Segmentierung sind essentiell.
„`