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Zusammenfassung
Eine Server-Side Request Forgery (SSRF) Schwachstelle wurde in AstrBotDevs AstrBot bis Version 4.25.2 identifiziert. Die Vulnerabilität befindet sich in der Funktion ToolsRoute.test_mcp_connection innerhalb der Datei astrbot/dashboard/routes/tools.py. Durch die Manipulation des Parameters mcp_server_config.url können Angreifer Remote Code Execution oder Zugriff auf interne Netzwerkressourcen erreichen. Der Exploit wurde bereits öffentlich offengelegt.
Betroffene Systeme
- AstrBotDevs AstrBot Version 4.25.2 und älter
- Alle Installationen mit aktiviertem MCP Test Endpoint
- Systeme ohne Netzwerk-Segmentierung oder WAF-Schutz
Technische Details
Der MCP Test Endpoint validiert die Eingabe des Parameters mcp_server_config.url unzureichend. Dies ermöglicht es Angreifern, beliebige URLs zu spezifizieren. Der Server führt daraufhin HTTP-Requests gegen diese URLs aus, ohne die Zielressourcen zu überprüfen. Dadurch können interne Services (localhost, 127.0.0.1, Private IP-Ranges) oder AWS Metadata Services angesprochen werden.
Angriffsvektor: Network (Remote)
Authentifizierung: Abhängig vom Deployment – potentiell auch ohne Auth möglich
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: AstrBot-Instanzen auf Version 4.25.3 oder höher aktualisieren (wenn verfügbar)
- MCP Test Endpoint deaktivieren oder mit Firewall-Regeln schützen
- URL-Validierung implementieren (Whitelist erlaubter Domains/IPs)
- Netzwerk-Segmentierung durchsetzen
- WAF/IDS-Regeln zur Erkennung verdächtiger MCP-Anfragen konfigurieren
- Logs auf ungewöhnliche URL-Parameter überwachen
Bewertung
CVSS Score: 6.3 (Medium)
Risikobewertung: Mittel bis Hoch (abhängig vom Netzwerk-Setup)
Die öffentliche Exploit-Verfügbarkeit erhöht das Angriffsrisiko erheblich. Ohne Vendor-Response sollte eine interne Sicherheitsbewertung durchgeführt werden.
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