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Zusammenfassung
CVE-2026-61427 beschreibt eine kritische Authentifizierungslücke in PraisonAI vor Version 4.6.78. Der MCP (Model Context Protocol) HTTP-Stream-Transport wird standardmäßig ohne Authentifizierung exponiert. Das CLI-Argument --api-key ist standardmäßig auf None gesetzt, wodurch unauthentifizierte Clients Zugriff auf sensitive Funktionen erhalten. Der CVSS-Score beträgt 7.3 (High).
Betroffene Systeme
- PraisonAI Versionen vor 4.6.78
- Alle Systeme mit aktiviertem MCP HTTP-Stream-Transport
- Installationen mit explizit auf
0.0.0.0gebundenem Host
Technische Details
Angriffsvektor: Network (CVSS Vector: AV:N)
Das Hauptproblem liegt in der fehlenden obligatorischen Authorization/Bearer-Validierung. Der Server fĂĽhrt AutorisierungsprĂĽfungen nur durch, wenn explizit ein API-Key konfiguriert wurde. Ein unauthentifizierter Angreifer kann:
- Eine Sitzung initialisieren (ohne Authorization- oder Origin-Header)
- VerfĂĽgbare Tools enumarieren via
tools/list - Tools aufrufen via
tools/call - Tool-Argumente ohne Schema-Validierung ausfĂĽhren
Standardmäßig bindet der Server an 127.0.0.1, was lokale Exploitation begrenzt. Fernzugriff erfordert explizite Bindung an --host 0.0.0.0 oder andere netzwerk-zugängliche Adressen.
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: Kein HTTP-Stream-Transport in produktiven Umgebungen aktivieren
- Netzwerk: Strikte Firewall-Regeln implementieren; nur vertrauenswĂĽrdigen Quellen erlauben
- Update: PraisonAI auf Version 4.6.78 oder höher aktualisieren
- Authentifizierung: API-Key via
--api-keyobligatorisch setzen - Binding: Server nur auf
127.0.0.1oder spezifischen IPs binden - Monitoring: Logs auf unbefugte
tools/listundtools/callĂĽberwachen
Bewertung
CVSS 7.3 (High): Hohe Kritikalität durch Authentifizierungsumgehung und unbefugten Zugriff auf Systemtools. Das Fehlern von Input-Validierung verstärkt das Risiko. Ohne Patch erforderlich sofortiges Risikomanagement.
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