„`html
Zusammenfassung
Eine kritische Open-Redirect-Schwachstelle wurde in SigNoz bis Version 0.133.0 identifiziert. Die Anfälligkeit ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, Sitzungs-Token von Benutzern zu stehlen, die SSO-Authentifizierung (Single Sign-On) via Google OAuth, SAML oder OIDC nutzen. Der CVSS-Score von 8.1 klassifiziert diese Schwachstelle als hochgradig kritisch.
Betroffene Systeme
- SigNoz Version 0.133.0 und frühere Versionen
- Installationen mit aktivierter Google OAuth-Integration
- Systeme mit konfigurierter SAML-Authentifizierung
- Deployments mit OIDC-Provider-Integration
Technische Details
Die Schwachstelle existiert im unauthentifizierten Sitzungs-Kontext-Endpunkt. Angreifer können den sogenannten ref-Parameter manipulieren und auf eine attacker-kontrollierte Domain verweisen. Dies erzeugt eine legitim wirkende Login-URL, die an Opfer versendet wird.
Beim Abschluss der SSO-Authentifizierung werden die generierten Access- und Refresh-Token zum attacker-kontrollierten Server weitergeleitet, wo diese kompromittiert werden. Dies ermöglicht vollständigen Account-Zugriff ohne legitime Credentials.
Angriffsablauf:
- Angreifer ruft den Sessions-Endpunkt mit manipuliertem
ref-Parameter auf - SigNoz generiert Authentifizierungs-URL mit attacker-Redirect
- Phishing-URL wird an Opfer versendet
- Opfer authentifiziert sich über legitimen SSO-Provider
- Tokens werden zu attacker-Server weitergeleitet
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: Überprüfung auf erfolgte Kompromittierungen in Access-Logs
- Token-Rotation aller Benutzer durchführen
- IP-basierte Zugriffsbeschränkungen für Admin-Accounts implementieren
- Netzwerk-Segmentierung zur Isolation von SigNoz-Instanzen
- Monitoring von ungewöhnlichen Login-Mustern aktivieren
- Aktualisierung auf gepatchte Version durchführen (sobald verfügbar)
Bewertung
Schweregrad: High (CVSS 8.1)
Angriffsvektor: Netzwerk
Authentifizierung erforderlich: Nein
Patch-Status: Nicht verfügbar
Diese Schwachstelle erfordert unmittelbare Aufmerksamkeit, da kein offizieller Patch vorliegt und die Anfälligkeit vollständigen Zugriff auf Benutzeraccounts erm