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Zusammenfassung
CVE-2026-53390 ist eine High-Severity-Anfälligkeit im Linux-Kernel, die eine Out-of-Bounds-Speicherlese-Operation in der ksmbd-Komponente ermöglicht. Die Sicherheitslücke hat einen CVSS-Score von 8.1 und betrifft die ACL-Validierungsfunktion smb_check_perm_dacl(). Authentifizierte Angreifer können diese Anfälligkeit ausnutzen, um sensible Kernel-Speicherdaten auszulesen.
Betroffene Systeme
Die Anfälligkeit betrifft verschiedene Linux-basierte Systeme mit aktiviertem ksmbd-Kernel-Module (Kernel SMB Server). Besonders gefährdet sind Systeme, die ACL-xattrs für die Speicherverwaltung von Security Descriptoren verwenden und SMB2-Dateifreigaben bereitstellen.
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der unzureichenden Validierung von Access Control Entries (ACEs) bei der Verarbeitung von Security Descriptors. Während die Funktion die Header-Größe und die maximale Anzahl von Sub-Authorities (SID_MAX_SUB_AUTHORITIES) validiert, überprüft sie nicht, ob die tatsächliche ACE-Größe groß genug ist, um die angegebenen Sub-Authorities zu enthalten.
Ein Angreifer kann einen manipulierten ACE mit einer Größe von 16 Bytes und num_subauth >= 1 am Ende eines Security Descriptors platzieren. Dies führt dazu, dass compare_sids() auf Speicher außerhalb der zugewiesenen Heap-Region zugreift. Der bösartige Security Descriptor kann über SMB2_SET_INFO gespeichert und bei der nächsten SMB2_CREATE-Operation abgerufen werden, was die Out-of-Bounds-Leseoperation auslöst.
Empfohlene Massnahmen
- Kernel-Updates installieren, sobald ein Patch verfügbar ist
- ksmbd-Modul deaktivieren, wenn nicht erforderlich
- SMB-Zugriff auf vertrauenswürdige Netzwerke beschränken
- Authentifizierungsmechanismen verstärken
- Systeme mit hoher Priorität überwachen und log Anomalien prüfen
Bewertung
Schweregrad: High (CVSS 8.1) | Vektor: Network (authentifiziert) | Status: Ungepatcht
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