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Zusammenfassung
CVE-2026-64333 beschreibt eine kritische Schwachstelle im Linux-Kernel, die sich auf USB-Serial-Treiber des Digi AccelePort auswirkt. Die Funktion digi_write_inb_command() verursacht eine Pufferverschädigung durch fehlerhafte Timeout-Behandlung und unsachgemäße URB-Verwaltung (USB Request Block). Die Schwachstelle könnte zu Systeminstabilität und potenziellen Sicherheitsrisiken führen.
Betroffene Systeme
Die Schwachstelle betrifft verschiedene Linux-Distributionen und Systeme mit aktivem Digi AccelePort USB-Serial-Treiber. Besonders gefährdet sind 32-Bit-Architekturen, auf denen die Schwachstelle bereits nach etwa fünf Minuten Betriebszeit ausgelöst werden kann. Der Fehler tritt bei Break-Control-Befehlen und ähnlichen Kommandos ohne explizites Timeout auf.
Technische Details
Das Kernproblem liegt in der fehlerhaften Implementierung der Timeout-Logik in digi_write_inb_command(). Die Funktion sollte entweder auf die VerfĂĽgbarkeit des Write-URB warten oder einen Fehler zurĂĽckgeben. Stattdessen aktualisiert sie den Transfer-Puffer und versucht, die URB neu einzureichen, ohne den erforderlichen Return-Statement auszufĂĽhren.
Ein zusätzliches Problem besteht in einer fehlerhaften Jiffies-Vergleichslogik bei Break-Control-Befehlen, wo kein Timeout definiert ist. Dies führt zu unmittelbarer Pufferverschädigung durch nicht synchronisierte URB-Zugriffe.
Empfohlene Massnahmen
- Kernel-Update auf eine gepatchte Version durchfĂĽhren
- System-Monitoring zur Erkennung von URB-Fehlern implementieren
- USB-Serial-Geräte nach Systemstart überprüfen
- Betroffene Treiber deaktivieren, falls nicht erforderlich
- Systemlogs auf Fehler des Digi AccelePort-Treibers prĂĽfen
Bewertung
CVSS Score: 7.8 (High)
Die Schwachstelle wird als High-Severity eingestuft aufgrund des lokalen Angriffsvektors, der potenziellen Auswirkungen auf Systemstabilität und der einfachen Auslösbarkeit auf 32-Bit-Systemen. Ein Kernel-Patch ist dringend erforderlich.
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