„`html
Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-17534 betrifft die Kimi Code Bibliothek (@moonshot-ai/kimi-code) in Versionen vor 0.27.0. Sie ermöglicht Server-Side Request Forgery (SSRF) Angriffe durch unzureichende Validierung von Fetch-Zielen. Die Sicherheitsprüfung basiert auf statischen Denylist-Mechanismen, die DNS-Auflösung und HTTP-Weiterleitungen nicht berücksichtigen.
Betroffene Systeme
Betroffen sind alle Implementierungen von Kimi Code in den Versionen vor 0.27.0. Das Risiko ist erhöht in Umgebungen, wo:
- FetchURL als Standard-Auto-Approve Tool aktiviert ist
- Prompt Injection möglich ist
- Zugriff auf interne Netzwerkdienste besteht
Technische Details
Die Funktion assertSafeFetchTarget implementiert SSRF-Hardening durch statische Denylist-Prüfung von Hostnamen und IP-Adressen. Die Validierung hat zwei kritische Schwächen:
1. DNS-Auflösung: Ein Angreifer kann einen öffentlichen Hostnamen bereitstellen, der zu localhost (127.0.0.1) oder privaten IP-Ranges auflöst. Die statische Prüfung würde diesen passieren lassen.
2. HTTP-Redirects: FetchURL folgt HTTP 3xx Weiterleitungen ohne Neuvalidierung. Ein öffentlicher URL kann zu internen Services weiterleiten, ohne erneute Sicherheitsprüfung zu durchlaufen.
3. Auto-Approve: Da FetchURL im Default-Tool-Set enthalten ist, erfolgt keine interaktive Bestätigung durch den Nutzer, die diese Angriffe verhindern könnte.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortmassnahme: FetchURL deaktivieren oder nur mit expliziter Genehmigung nutzen
- Update: Auf Kimi Code 0.27.0 oder höher upgraden sobald verfügbar
- Konfiguration: Private IP-Ranges (10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12, 192.168.0.0/16) auf Firewall-Ebene blockieren
- Monitoring: Verdächtige Fetch-Anfragen zu internen Services protokollieren
Bewertung
CVSS 5.5 (Medium): Die Schwachstelle erfordert Angreiffer-Einfluss auf Prompts (z.B. Injection) und ermöglicht Zugriff auf interne Services. Das Risiko ist kontextabhängig und mit geeigneten Mitigationen beherrschbar.
„`