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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-65310 betrifft das ANDRITZ HIPASE-250 System (ehemals 250 SCALA) in seiner Standardkonfiguration. Das System exponiert seine Daten- und Konfigurationsendpunkte ohne Authentifizierung und mit permissiver Cross-Origin Resource Sharing (CORS)-Konfiguration. Dies ermöglicht unauthentifizierten Angreifern mit Netzwerkzugriff, auf Live-Prozesswerte und Serverkonfigurationen zuzugreifen.
Betroffene Systeme
Das ANDRITZ HIPASE-250 System in verschiedenen Versionen ist von dieser Schwachstelle betroffen. Der genaue Versionsumfang wird vom Hersteller ANDRITZ noch spezifiziert. Alle Installationen in Standardkonfiguration sollten als potentiell vulnerabel betrachtet werden.
Technische Details
Die Schwachstelle entsteht durch zwei Sicherheitskonfigurationen:
- Fehlende Authentifizierung: Die Daten- und Konfigurationsendpunkte sind ohne Zugriffsschutz verfügbar
- Permissive CORS: Die Implementierung erlaubt Cross-Origin-Anfragen ohne Einschränkungen, was Angriffe über Browser-basierte Vektoren ermöglicht
Ein Angreifer kann mit einfachen HTTP-Requests auf live Prozesswerte und die Serverkonfiguration zugreifen. Dies kann zur Informationspreisgabe und potenziellen Systemkompromittierung führen.
Empfohlene Massnahmen
- Implementieren Sie Authentifizierungsmechanismen für alle API-Endpunkte
- Beschränken Sie CORS-Header auf vertrauenswürdige Ursprünge
- Verwenden Sie starke Zugriffskontrollmechanismen (ACL)
- Implementieren Sie Netzwerksegmentierung zur Isolation kritischer Systeme
- Überprüfen Sie Firewall-Regeln und beschränken Sie Netzwerkzugriff
- Überwachen Sie verdächtige API-Anfragen
Bewertung
CVSS 7.5 (High): Diese kritische Schwachstelle ermöglicht unauthentifizierte Informationspreisgabe in Netzwerkumgebungen. Der Schweregrad ist erhöht, da keine Authentifizierung erforderlich ist und die Konfiguration leicht auszunutzen ist. Da kein Patch verfügbar ist, müssen Organisationen sofort Mitigationsmaßnahmen implementieren.
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