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Zusammenfassung
CVE-2026-71955 beschreibt eine kritische Command-Injection-Schwachstelle im D-Link DWR-M961 Router. Die Vulnerabilität ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, beliebige Befehle mit root-Privilegien auszuführen. Der CVSS-Score von 9.8 unterstreicht die erhebliche Gefährdung betroffener Systeme.
Betroffene Systeme
Folgende Konfigurationen sind anfällig:
- D-Link DWR-M961
- Hardware-Version: C1
- Firmware-Version: 1.1.2_C1_202602110044 und frĂĽher
Derzeit ist kein Patch verfĂĽgbar. D-Link wurde ĂĽber die Schwachstelle informiert.
Technische Details
Die Vulnerability befindet sich in der Schnittstelle /boafrm/formWsc, die für die Wi-Fi Protected Setup (WPS)-Konfiguration verantwortlich ist. Folgende Parameter sind anfällig für Command Injection:
localPintargetAPSsidpeerPinpeerRptPin
Die Input-Validierung ist unzureichend, weshalb Shell-Metacharakter nicht korrekt gefiltert werden. Ein Angreifer kann durch strukturierte Payloads (z.B. mittels Pipe-Operatoren oder Command-Substitution) willkĂĽrliche Befehle injizieren und mit root-Privilegien ausfĂĽhren.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Maßnahmen: Betroffene Geräte vom Netzwerk isolieren oder den WPS-Zugang einschränken
- Netzwerk-Segmentierung: DWR-M961 Router in DMZ oder separatem Netzwerk-Segment positionieren
- Firewall-Regeln: Zugriff auf Port 80/443 der Admin-Schnittstelle beschränken
- Monitoring: Logs auf verdächtige HTTP-Requests zum
/boafrm/formWsc-Endpoint prüfen - Firmware-Updates: Regelmäßig auf verfügbare Patches von D-Link prüfen
- Gerätewechsel: Bei Möglichkeit auf alternative Router-Lösungen ausweichen
Bewertung
Mit einem CVSS-Score von 9.8 stellt diese Schwachstelle eine kritische Bedrohung dar. Da der Angriffsvektor „Network“ ist und keine Authentifizierung erforderlich ist, kann sie leicht ausgenutzt werden. Die Abwesenheit eines verfĂĽgbaren Patches verschärft die Situation erheblich. Organisationen sollten Mitigation-Strategien umgehend implementieren.
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