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Zusammenfassung
In verschiedenen GL.iNet Router-Modellen wurde eine kritische Sicherheitslücke identifiziert, die eine Remote Code Execution ermöglicht. Die Schwachstelle existiert in der Wi-Fi Timer Power-Schedule Funktion und ermöglicht nicht authentifizierten Angreifern die Ausführung beliebiger Betriebssystembefehle durch manipulierte Parameter.
Betroffene Systeme
Die Vulnerability betrifft folgende GL.iNet Router-Modelle bis Version 4.8.x:
- A1300, AX1800, AXT1800
- BE1400, BE3600, BE6500, BE9300, BE10000
- E5800
- MT2500, MT3000, MT3600BE, MT5000, MT6000
- X2000, X3000, XE3000
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der unzureichenden Input-Validierung der Parameter switch_power und restore_power innerhalb der Wi-Fi Timer Power-Schedule Komponente. Durch die Übergabe speziell manipulierter Argumente können Angreifer OS-Command-Injection durchführen.
Der Angriffsvektor ist netzwerkbasiert, wobei kein Authentication erforderlich ist. Die Ausnutzung ermöglicht vollständige Systemkompromittierung mit Root-Privilegien, da der anfällige Code mit erhöhten Rechten ausgeführt wird.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortmassnahmen: Betroffene Router sollten unverzĂĽglich vom Internet isoliert oder hinter einer Firewall positioniert werden
- Netzwerksegmentierung: Admin-Interface nur aus vertrauenswĂĽrdigen Netzen erreichbar machen
- Monitoring: Logs auf verdächtige Zugriffe zur Power-Schedule API überwachen
- Patch-Management: Auf verfĂĽgbare Firmware-Updates prĂĽfen und zeitnah einspielen
- Alternativer Router: Einsatz nicht betroffener Hardware erwägen bis Patch verfügbar ist
Bewertung
Mit einem CVSS-Score von 7.4 (High) und dem fehlenden verfĂĽgbaren Patch stellt diese Vulnerability eine erhebliche Bedrohung dar. Die Kombination aus Remote-Ausnutzbarkeit, fehlender Authentifizierung und OS-Command-Injection Potenzial erfordert sofortige GegenmaĂźnahmen in produktiven Umgebungen.
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