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CVE-2026-75626: Stored XSS in SpiderFoot Correlation Titles
Zusammenfassung
SpiderFoot weist eine kritische Cross-Site-Scripting-Lücke (XSS) auf, bei der Korrelationstitel aus externen Datenquellen nicht korrekt HTML-escaped werden. Angreifer können dadurch bösartige HTML-Elemente mit Event-Handlern in die Korrelationsergebnisse injizieren und JavaScript-Code im Browser des Operators ausführen lassen.
Betroffene Systeme
Produkt: SpiderFoot (verschiedene Versionen)
Angriffsvektor: Netzwerk (CVSS 9.3 – Critical)
Verfügbarkeit des Patches: Derzeit nicht verfügbar
Technische Details
Die Vulnerability entsteht durch fehlende Input-Validierung bei der Verarbeitung von Korrelationstiteln, die aus Server-Bannern und Metadaten externer Quellen stammen. Angreifer können speziell crafted Scan-Daten mit JavaScript-Code anreichern.
Angriffsablauf:
- Injektion von HTML-Elementen (z.B. <img src=x onerror=“malicious_code“>)
- Speicherung der Payload in Korrelationsergebnissen
- Ausführung bei Öffnen der Correlations-View durch den Operator
- Möglicher Diebstahl von API-Keys und Credentials
Da die Lücke als Stored XSS klassifiziert wird, persistiert die Payload dauerhaft in den Scan-Ergebnissen.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortig: SpiderFoot von untrusted Netzwerkquellen isolieren
- Monitoring: Browser-Logs und API-Key-Zugriffe überwachen
- Credentials: Alle in SpiderFoot konfigurierten API-Keys rotieren
- Netzwerk: Inbound-Datenquellen filtern und validieren
- Update: Auf gepatchte Version upgraden, sobald verfügbar
Bewertung
CVSS v3.1 Score: 9.3 (Critical)
Threat Level: Kritisch für Reconnaissance-Operationen
Status: Ungepatcht – Workaround erforderlich
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