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Zusammenfassung
CVE-2026-59279 beschreibt eine kritische Schwachstelle im MCP Streamable HTTP Server Transport (WebFlux und WebMvc Varianten) von Spring AI 2.0.0. Die Vulnerability ermöglicht es unauthentifizierten Remote-Attackern, einen Denial-of-Service (DoS) auszulösen, indem unbegrenzt Sessions auf dem Server akkumuliert werden. Dies führt zur Speichererschöpfung und beeinträchtigt alle legitimen Clients.
Betroffene Systeme
Vulnerable Version:
- Spring AI 2.0.0
Angriffsvektor: Network-basiert, kein physischer Zugriff erforderlich
Authentifizierung: Nicht erforderlich
Technische Details
Die Schwachstelle beruht auf zwei kritischen Designfehlern:
- Session Accumulation: Der MCP HTTP Server Transport implementiert keine Limitierungen für die Anzahl verwalteter Sessions. Sessions werden unbegrenzt gespeichert.
- Fehlende Authentifizierung: Standardmäßig ist keine Client-Authentifizierung erforderlich, was den Angriffsvektor stark vereinfacht.
Ein Angreifer kann durch wiederholte HTTP-Requests neue Sessions initiieren, ohne sich authentifizieren zu müssen. Der Server speichert diese Sessions im RAM-Speicher ohne Cleanup-Mechanismen. Innerhalb kurzer Zeit wird der verfügbare Speicher erschöpft, was zu Crashes und Service-Unavailability führt.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortmassnahmen:
- Web Application Firewall (WAF) implementieren, um Session-Flood-Attacken zu detektieren und zu blockieren
- Rate Limiting auf HTTP-Ebene konfigurieren
- Authentifizierung für alle Clients erzwingen
- Mittelfristig:
- Spring AI aktualisieren auf eine gepatchte Version (sobald verfügbar)
- Session-Timeout und Maximal-Limits konfigurieren
- Reverse Proxy mit Session-Management einsetzen
- Monitoring: RAM-Auslastung und Session-Metriken kontinuierlich überwachen
Bewertung
CVSS Score: 7.5 (High)
Kritikalität: Hoch – DoS ohne Authentifizierung möglich
Patch-Status: Ausstehend
Handlungsempfehlung: Dringende Implementierung von Mitigationsmassnahmen erforderlich
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