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Zusammenfassung
CVE-2026-80591 ist eine Schwachstelle im Linux Kernel, die in der f2fs-Dateisystem-Implementierung existiert. Die Verwundbarkeit betrifft die f2fs_listxattr()-Funktion, die bei der Verarbeitung korrupter Extended Attribute (xattr) Einträge unzureichende Validierungen durchführt. Dies kann zu einem Informationsleck oder Kernel-Crash führen.
Betroffene Systeme
- Linux Kernel (verschiedene Versionen mit f2fs-Support)
- Systeme mit aktiviertem f2fs-Dateisystem
- Embedded Systems und Android-Geräte mit f2fs
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der fehlerhaften Validierung von xattr-Einträgen in der f2fs_listxattr()-Funktion. Die Funktion liest Felder von xattr-Einträgen, ohne zuvor zu überprüfen, ob diese sich innerhalb des gültigen xattr-Speicherbereichs befinden.
Ein Angreifer mit lokalen Privilegien kann ein f2fs-Dateisystem mit manipulierten xattr-Einträgen erstellen. Beim Auflisten dieser Attribute werden die Validierungsprüfungen umgangen, was zu:
- Out-of-Bounds-Speicherzugriff fĂĽhrt
- Informationsleck ermöglicht
- Denial-of-Service (Kernel Panic) verursacht
Die Fehlerbehebung implementiert explizite GrenzenprĂĽfungen und gibt den Fehlercode -EFSCORRUPTED zurĂĽck, anstatt ein fehlerhaftes Teilergebnis zu returnieren.
Empfohlene Massnahmen
- Linux Kernel-Updates einspielen, sobald diese verfĂĽgbar sind
- Dateisystem-Integrität mit
fsck.f2fsüberprüfen - Zugriff auf f2fs-Partitionen durch Berechtigungskontrolle einschränken
- Kernel-Logs auf EFSCORRUPTED-Fehler ĂĽberwachen
- Auf stabilen Kernel-Versionen aktualisieren
Bewertung
CVSS Score: 7.8 (High)
Die Schwachstelle erfordert lokalen Zugriff (Angriffsvektor: Local), hat aber erhebliche Auswirkungen auf die Systemverfügbarkeit und Datenintegrität. Systeme mit f2fs und Mehrbenutzer-Umgebungen sind priorisiert zu patchen.
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