„`html
Zusammenfassung
CVE-2026-46368 beschreibt eine kritische Command-Injection-Schwachstelle in luci-app-https-dns-proxy bis Version 2025.12.29-5. Die Vulnerability ermöglicht authentifizierten Benutzern mit entsprechenden ACL-Berechtigungen die Ausführung beliebiger Shell-Befehle mit Root-Privilegien auf betroffenen OpenWrt-Geräten. Das Kernprojekt OpenWrt bleibt unaffiziert; nur Installationen mit dem optionalen luci-app-https-dns-proxy-Paket sind gefährdet.
Betroffene Systeme
Paket: luci-app-https-dns-proxy
Version: bis 2025.12.29-5
Distribution: OpenWrt Community Packages Feed
Installationsstatus: Optional (nicht standardmäßig installiert)
Betroffene Komponente: LuCI Web UI Add-on
Technische Details
Die Schwachstelle befindet sich in der setInitAction-Funktion des luci-https-dns-proxy-Moduls. Durch unzureichende Input-Validierung können Shell-Metazeichen über den Parameter ’name‘ einer ubus RPC-Anfrage injiziert werden. Ein authentifizierter Angreifer mit der Berechtigung luci.https-dns-proxy kann diese Schwachstelle ausnutzen, um beliebige Befehle auszuführen.
Angriffsvektor: Netzwerk-basiert
Authentifizierung erforderlich: Ja (gültige Benutzerkonten)
Privilege Level: Root-Ausführung möglich
Empfohlene Massnahmen
- Aktualisierung des luci-app-https-dns-proxy-Pakets auf eine Patch-Version durchführen (sobald verfügbar)
- Zugriff auf die LuCI Web UI auf vertrauenswürdige Netzwerke einschränken
- ACL-Berechtigungen für
luci.https-dns-proxyüberprüfen und minimieren - Regelmäßige Überwachung der OpenWrt-Sicherheitsmitteilungen durchführen
- Bei nicht benötigtem Paket: Deinstallation erwägen
Bewertung
CVSS-Score: 8.8 (High)
Patch-Status: Nicht verfügbar
Diese Schwachstelle stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und erfordert zeitnahe Remediation auf betroffenen Systemen.
„`