„`html
Zusammenfassung
Das WordPress-Plugin „My Email Shortcode“ ist in allen Versionen bis einschlieĂźlich 0.91 anfällig fĂĽr eine Stored Cross-Site Scripting (XSS)-Schwachstelle. Die Vulnerabilität ermöglicht authentifizierten Benutzern mit Contributor-Berechtigung oder höher, beliebige JavaScript-Code ĂĽber das ’subject‘-Attribut des ‚my-email‘-Shortcodes einzuschleusen. Der injizierte Code wird persistent in der Datenbank gespeichert und bei jedem Seitenaufruf ausgefĂĽhrt.
Betroffene Systeme
Betroffene Komponente: My Email Shortcode Plugin fĂĽr WordPress
Betroffene Versionen: 0.91 und alle älteren Versionen
Plattform: WordPress-basierte Websites mit installiertem Plugin
Anforderung: Attacker benötigen authentifizierten Zugriff mit mindestens Contributor-Level-Berechtigung
Technische Details
Die Vulnerabilität entsteht durch unzureichende Eingabevalidierung und fehlende Output-Escaping beim ’subject‘-Parameter des Shortcodes. Der vulnerable Code verarbeitet Benutzer-Input direkt ohne Sanitization und gibt ihn unescaped in den HTML-Kontext aus.
Angriffsvektor: Network (ĂĽber WordPress-Admin-Interface)
Komplexität: Niedrig – Exploitation erfordert nur Shortcode-Eingabe mit XSS-Payload
Authentifizierung: Erforderlich (Contributor+)
Auswirkung: Session-Hijacking, Credential-Theft, Malware-Distribution möglich
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: Plugin deaktivieren/deinstallieren bis Patch verfĂĽgbar
- Alternative: Auf vertrauenswĂĽrdiges, gepatchtes Plugin migrieren
- Zugriff beschränken: Contributor-Berechtigungen limitieren
- Monitoring: Seiteninhalt auf verdächtige Shortcodes prüfen
- WAF-Regeln: Verdächtige JavaScript-Patterns im Shortcode-Input blockieren
- Security-Audit: Gehackte Pages und Benutzerkonten ĂĽberprĂĽfen
Bewertung
CVE-2026-8048
Schweregrad: Medium (CVSS 6.4)
Status: Ungepatcht
Exploitation: Aktiv möglich – dringend handeln erforderlich
Trotz Medium-Rating ist unmittelbare Aktion notwendig, da keine offiziellen Patches verfügbar sind und die Vulnerabilität persistent Schaden verursachen kann.
„`