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CVE-2026-10056: CORS Misconfiguration in Network Optix Nx Witness VMS
Zusammenfassung
Eine CORS-Fehlkonfiguration in der REST API von Network Optix Nx Witness VMS (vor Version 6.1.2) ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, Session-Token authentifizierter Benutzer zu stehlen. Die Schwachstelle betrifft Systeme im Standard-Sicherheitsmodus und ermöglicht die Übernahme von Administrator-Konten. Der High-Security-Modus ist nicht betroffen.
Betroffene Systeme
- Network Optix Nx Witness VMS vor Version 6.1.2
- Betriebssysteme: Linux und Windows
- Sicherheitsmodus: Standard (Standard security mode)
- Nicht betroffen: High security mode
Technische Details
Angriffsvektor: Network (CVSS Score: 7.5 / High)
Die Schwachstelle basiert auf einer fehlerhaften Konfiguration des HTTP-Headers Access-Control-Allow-Credentials in der REST API. Durch eine manipulierte Cross-Origin-Webseite können Angreifer Session-Tokens von authentifizierten Benutzern auslesen, wenn diese die bösartige Seite besuchen. Dies führt direkt zur Administrator-Account-Übernahme.
Der Angriffsprozess erfolgt über CORS-Requests, bei denen die fehlende oder fehlerhafte Konfiguration der supportedOrigins-Parameter die Authentifizierung umgeht.
Empfohlene Massnahmen
Sofortmassnahmen (Workaround):
- Systemadministratoren sollten eine PATCH-Anfrage an
/rest/v2/system/settingsmit dem Parameter{"supportedOrigins": "null"}senden, umAccess-Control-Allow-Credentialsauf false zu setzen - Alternativ: High-Security-Level bei der Erstinstallation auswählen
Dauerhafte Lösung:
- Update auf Nx Witness VMS Version 6.1.2 oder höher durchführen
Bewertung
Schweregrad: High (CVSS 7.5)
Die Schwachstelle stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da sie Administrator-Konten gefährdet und keine Authentifizierung erforderlich ist. Alle betroffenen Installationen sollten unverzüglich aktualisiert oder abgesichert werden.
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